Auszeichnung für den Verein

Das Rathaus

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Aus der Arbeit des Vereins im Jahre 2014

Anfang des Jahres wurde dem großen Industrieller Ferdinand Schichau gewidmet. Aus Anlass dessen 200.Geburtstag wurden in Elbing mehrere Veranstaltungen durchgeführt u.a im Altstädtischen Rathaus fand ein Treffen statt, während dessen zum Thema Schichau eine rege Diskussion geführt wurde. Unsere Mitglieder wurden zu diesem Treffen eingeladen. Wir bemühten uns, die Teilnehmer des Treffens zu überzeugen, dass Ferdinand Schichau es wirklich verdient hat, ihn vor der Vergessenheit zu bewahren. Am 30.Januar- am Geburtstag - besuchten wir die Gedenkstätte. Dort wurden Blumengebinde von der Truso-Vereinigung und dem deutschen Verein niedergelegt.
 Im Frühjahr machte eine 20 Personen umfassende Reisegruppe von uns einen Gegenbesuch in Oberschlesien, denn 2012 hatten wir drei deutsche Gruppen aus dem Oppelnerland bei uns zu Gast. Unsere Gastgeber zeigten uns u.a. das Schloss in Moschen und Annaberg. In dem Wallfahrtsort  besuchten wir die Basilika, das Franziskanerkloster und den Kalvarienberg. Wir Elbinger waren von der großen Gastfreundschaft und von allen, was uns die Oberschlesier geboten haben, fasziniert.
Ein anderes Ziel war für uns die ehemalige Ostpreußische Hauptstadt Königsberg zu besuchen.  Am 25.Juni begrüßten wir die Vertreter des Deutsch-Russischen Hauses bei uns.  Während der Begegnung wurden wir zum „Festival der mittelalterlichen Kultur“ eingeladen.  Dieser Einladung folgten wir am 5.Juli 2014. Es war eine außergewöhnliche Veranstaltung. Auf dem Gelände des DRH wurde zuvor  ein Epitaph Georg von der Groebens feierlich enthüllt. Das recht große Steinbild zeigt einen früheren Besitzer des Gutes Redden im Kr.Bartenstein und seine Ehefrau Dorothea geb.von Lehndorff. Danach begann das Festival mit Musik und Tänze aus dem Mittelalter. Besonders wichtig waren für uns die Gespräche mit unseren Landsleuten im Königsberger Oblast.
Wie in jedem Jahr war auch 2014 das Sommerfest des Vereins ein besonderer Höhepunkt unserer Tätigkeit. Wegen den andauernden hohen Temperaturen haben wir Elbings Naherholungsgebiet Vogelsang als Veranstaltungsort ausgewählt. Zu Beginn des Festes begrüßte die Vorsitzende  alle herzlich und übergab die Leitung an Isabela Pabis. Dieses sehr kreative und vor allem junge Mitglied hatte das vielseitige Programm vorbereitet. Es fanden Spiele und Wettbewerbe statt. Eine Germanistikstudentin der Elbinger Hochschule spielte Akkordeon. Wir sangen deutsche und polnische Volkslieder.  Zum Mittagessen gingen wir in die Vogelsanger Gaststätte. Danach wurde die Veranstaltung auf der Waldwiese fortgesetzt.
 Am 13.September waren wir zur Teilnahme an einer besonderen Feierstunde in Neumünsterberg bei Mühlhausen (fr.Kr.Pr.Holland) nahe bei dem Elbinger Dorf Maibaum eingeladen. Dort waren zuvor in der Kirchengruft Reste der Gebeine des 1725 verstorbenen Kirchenpatrons Friedrich August von Belau gefunden. Er war der letzte Nachkomme des Erbauers der früheren evangelischen Kirche im Jahre 1599. Die gefundenen Gebeine wurden in einem Sarg erneut in der Kirchengruft beigesetzt. Die Gebete sprachen in Gegenwart des Bürgermeisters der heute amtierende katholische Pfarrer Propst Hubert Chodyna und aus Elbing der eveng.Pfarrer Macin Pilch.
 In Elbing wurde 2014 an die Gründung der Stadt vor 777 Jahren gedacht.    Das    war auch für uns Anlass zu einer besonderen Veranstaltung einzuladen. In unserer Begegnungsstätte kamen am 2.Oktober 42 Gäste zusammen: 24 erwachsene Vereins- Mitglieder, 7 Jugendliche und 11 Gymnasiasten. Unsere Vizevorsitzende Regina Czymbor hielt einen Lichtbildvortrag über die fast 800-jährige Stadtgeschichte, dann folgte eine Kaffeepause mit der Möglichkeit sich kennen zu lernen und dabei über Elbings Vergangenheit zu sprechen. Schließlich wurden von Regina Czymbor vorbereitete Fragebögen verteilt. Jeder war aufgefordert, die auf den Lichtbildvortrag bezogenen Fragen zu beantworten. Eine dreiköpfige Jury prüfte die Antworten. Die Sieger erhielten als Preise deutsch-polnische Wörterbücher, Bücher über die Stadt Elbing und Reiseführer. Alle Teilnehmer am Wettbewerb bekamen ein Diplom überreicht. Es war sehr wichtig, die fast 800-jährige Geschichte und besonders das Deutschtum der Stadt den Teilnehmern näher zu bringen.
 Auch 2014 hatten wir aus Elmshorn am 13.Oktober die Dittchenbühne zu Gast. Zum dritten Mal war die Schauspielgruppe mit ihrem Vorsitzenden Raimar Neufeld unserer Einladung gefolgt. Auf dem Programm stand „Der Hauptmann von Köpernick“ von Carl Zuckmayer.  Etwa 130 Personen füllten  den Theatersaal des Studentenhauses in der früheren Fritz-Reuter-Straße. Außer vielen Vereinsmitgliedern waren auch Schüler und Studenten erschienen. Die Tragik-Komödie führte uns in die Zeit zwischen 1900-1910, erfreute mit seinem hintergründigen Humor und Satire und auch Sozialkritik. Die Glorifizierung der Uniform zur Kaiserzeit in Berlin stimmte nachdenklich. Das Publikum war begeistert von der Aufführung.
Vom 8.-10.November ging es noch einmal auf eine Reise. Diesmal hieß das Ziel Berlin mit Potsdam.  Die deutsche Hauptstadt feierte 25.Jahre Mauerfall und wir wollten an dem Fest teilnehmen. Freude von damals noch einmal spüren, sie wieder neu erfahren beim Gang entlang dieser einzigartigen Lichtgrenze. Wir fühlten uns dazugehörig zu den vielen Menschen in Berlin..
Im Oktober begannen wieder zwei Deutschsprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene.
Wir treffen uns jeden Donnerstag. Bei dieser Gelegenheit werden Vorträge und Lichtbildvorträge dargestellt , deutsche Bräche und Sitten gepflegt, sowie auch Gäste aus der ganzen Welt empfangen.
Am 6.Dezember haben wir ein Vorweihnachtstreffen für unsere Kleinen organisiert, zu dem auch Eltern und Großeltern eingeladen wurden. Das umfangreiche Programm begeisterte die Teilnehmer. Zum Schluss erwartete die Kleinen noch eine Überraschung. Statt dem Nikolaus erschienen diesmal die Elbinger Adventsmütterchen. Jede trug einen großen Korb mit vielen Süßigkeiten. Alle Kinder wurden beschenkt und  die Freude war groß.
Am 13.Dezember fand das Adventstreffen für Senioren statt, an dem 62 Personen teilgenommen haben. Die Feier ehrten mit seiner Anwesenheit die deutsche Generalkonsulin aus Danzig Cornelia Pieper, Vizepräsident von Elbląg Bogusław Milusz, Ifa Manager Dr Ralf Meindl aus Allenstein, Vorsitzender der LO in Gummersbach Joachim Mross und  der evangelische Pfarrer Marcin Pilch.
Die Kranken und Älteren, die nicht im Stande waren an der Feier teilzunehmen, besuchten wir zu Hause.
All diese Aktivitäten machen viel Arbeit und sie müssen finanziert werden. Da reichen die Mitgliederbeiträge und Kostenbeteiligungen der Teilnehmer nicht aus. Daher sind wir stets auch für Spenden dankbar, für die Förderung durch das deutsche Generalkonsulat in Danzig  und die Stiftung Schlesien i Oppeln.

Mit einem Klick auf Banner werden Sie Tourismus-Website in Elblag öffnen, welche unter anderem zeigt...Elbinger Altstadt mit der historischen Bebauungsordnung, Schlosshof, Kloster- und Krankenhauskomplex, mit dem für Elbląg charakteristischen Kirchenpfad.