Eine Reise nach Oberschlesien und nicht nur...

Im Jahre 2012 weilten im Rahmen des Projektes "Konsolidierung der Begegnungsstätten" Mitglieder der drei deutschen Gesellschaft aus Oberschlesien in Elbing.
In diesem Jahr wurden die Mitglieder des Elbinger Vereins zum Gegenbesuch nach Schlesien eingeladen.
Vom 30.April bis zum 4.Mai fand die seit längerer Zeit geplante Reise statt. An dieser Reise nahmen zwanzig Mitglieder unseres Vereins teil.
Hauptziel des Ausfluges war ein Integrationstreffen mit der deutschen Minderheit aus Folwark.
Wir fuhren am 30.April um 7.30 Uhr los und waren am späten Nachmittag an Ort und Stelle. In Folwark erwartete uns schon ein Begrüßungskomitee mit Musik und Spaß, so dass gleich eine tolle familiäre Stimmung herrschte.
Nach dem Abendessen lud uns die Vorsitzende des Folwark-Vereins zur Besichtigung Oppelns bei Nacht ein. Die Stadt sieht in der Nacht wunderbar aus. Fast alle Gebäude sind schön beleuchtet, und das ist einfach eindrucksvoll.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Moschen (Moszna). Dort besuchten wir ein wunderbares Schloss aus dem 17. Jh., Sitz der Familie Tiele-Winckler. Das Schloss besteht aus drei Teilen in verschiedenem Baustil: Barock, Neogotik und Neorenaissance. Zum Schloss gehört auch eine Parkanlage, die die schönste in der Woiwodschaft Oppeln ist.
Danach ging die Reise Richtung St.Annaberg. St.Annaberg ist der wichtigster Wallfahrtsort in Oberschlesien. Dort konnten wir die Wallfahrtsbasilika, das Franziskanerkloster, den Kalvarienberg und vieles andere bewundern.
Am späten Nachmittag wurden wir zum Integrationstreffen eingeladen. Das Treffen fand im Restaurant Maja in Folwark statt. Unsere Freunde haben sich große Mühe gegeben, um die Veranstaltung vielfältig zu gestalten.
Die Elbinger waren von der großen Gastfreundschaft und allgemein von allem, was uns die Schlesier angeboten haben, fasziniert. Erwähnenswert ist, dass uns die Schlesier nicht nur die Bewirtung, sondern auch die Übernachtungen spendierten.
Am 2.Mai begrüßte uns in Folwark Norbert Rasch, der Vorsitzende der Deutschen Sozialkulturellen Gesellschaften im Oppelner Schlesien.
Wir haben zusammen zu Mittag gegessen und danach diskutierten wir über unsere Tätigkeiten und gemeinsame Probleme.
Mit Leid mussten mir am 2.Mai gegen Mittag unsere Freunde aus Folwark verabschieden.
Da von dort nicht weit in die Tschechei ist, wollten wir die Gelegenheit nützen um die Hauptstadt des Landes besichtigen. Unterwegs machten wir Station in Dub an der March in der Tschechei. Dort konnten wir die vom 18.Jahrhundert Wallfahrtskirche Reinigung der Jungfrau Maria besichtigen sowie im Pilgerhaus übernachten.
Am nächsten Tag dem 3.Mai fuhren wir Richtung Prag mit Unterbrechung in Olomouc. Die Stadt, die sehr reich an Sehenswürdigkeiten ist, gefiel uns sehr.
Die Hauptstadt Prag begrüßte uns mit schlechtem Wetter , es war sehr kalt und windig. Trotz allem waren wir zufrieden, denn unsere nette Stadtführerin zeigte uns die schönsten Teile und Baudenkmale von Prag. Wir waren mit der Schönheit der Stadt begeistert.
Allen hat die Landeskundliche Reise sehr gut gefallen, um so mehr, als die Mehrheit von unserer Gruppe zum erstem Mal in Schlesien und Tschechei war. Die Erlebnisse werden wir noch lange nicht vergessen. Wir haben vieles gesehen und kennen gelernt aber die große Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Schlesier aus Folwark hat uns besonders beeindruckt.
Auf diesem Wege möchten wir uns nochmals bei allen Gastgebern recht herzlich bedanken.