Auszeichnung für den Verein

Das Rathaus

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Weihnachten 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Landsleute und Freunde unserer Gesellschaft,

Der Advent – eine Zeit, die wir in unserem schönen, deutschen Brauch begehen, ist wieder da. Es ist eine Zeit, wo man auch öfter an Menschen denkt, denen man begegnet ist, mit denen man frohe Stunden erlebte, aber auch Sorgen teilen konnte.
Bald ist Weihnachten und das Jahr 2017 neigt sich dem Ende Wir wollen hoffen, dass das Neue Jahr 2018 uns allen Frieden und Zufriedenheit bringt.
Es ist wieder Anlass, Ihnen die guten Wünsche zu übermitteln aber auch über unsere Tätigkeit im verflossenen Jahr zu berichten.
Weil in diesem Zeitraum in unserem Verein sehr viele Veranstaltungen realisiert wurden, machen wir nur eine Zusammenfassung unserer Tätigkeit.

Anfang des Jahres wurde ein Vortrag mit Diapräsentation zum Thema Franz Komnick durchgeführt. Anlass war der 160.Jahrestag des Geburtstages.
Mit dem Vortrag wollten wir diese verdiente Elbinger Persönlichkeit vor dem Vergessen bewahren.

Im Februar haben wir in unserem festlich geschmückten Saal eine Karnevalsfeier veranstaltet. Von Anfang an herrschte fröhliche Stimmung und die Feier zeigte die große Lebensfreude und Kraft unserer Gesellschaft.

Im März kamen zu uns Schüler aus dem Lehr- und Erziehungszentrum Nr 2 in ElbingIm Rahmen des Projektes „Wie die Stereotype bekämpfen“ wollten die junge Leutemit unseren Mitglieder über die Stereotype über die Deutschen und Polen diskutieren. Es war ein sehr interessanter Meinungsaustausch.

Das 500-jährige Jubiläum der Reformation wird im Jahre 2017 weltweit gefeiert. Auch unser Verein hat im April eine Veranstaltung durchgeführt, die an das Luthertum erinnerte. Referent war Pfarrer Marcin Pilch, Probst der Evangelischen Gemeinde in Elbing.

Im Mai haben wir zusammen mit dem Elbinger Zentrum für Lehrerfortbildung
einen Wettbewerb unter dem Titel „Spiegel der Nationen“ organisiert.
Aufgabe der Schüler der Grundschulen, Gymnasien und Mittelschulen war, Anfertigung von plastischen Werken, die die Tradition und das Brauchtum der nationalen Minderheiten unserer Region darstellen.

Im Juni folgten wir der Einladung der Allensteiner Gesellschaft und nahmen am
„Tag der nationalen Minderheiten“ teil. Auf unserem Informationsstand haben wir, während der Veranstaltung, unsere gestrickte und gestickte Handarbeiten, Bilder und andere Erzeugnisse präsentiert.

Im Juli wurde unser alljährlicher Sommerfest gefeiert. Diesmal fand die Veranstaltung im ehemaligen Bauernhof-Komplex am Pinnausee in der Nähe des Oberlandkanals satt. Es ist eine Stelle von einzigartiger Schönheit.
An diesem schönen Ort haben wir viele Stunden in guter Stimmung verbracht.
Im Programm des Festes standen viele Spiele und Wettbewerbe – die Teilnehmer haben sich prächtig amüsiert.

Am 15.Juli fuhren Vertreter unseres Vereins nach Bartossen bei Lyck, um dort an der Bestattungszeremonie für die in Thorn exhumierten Skelette deutscher Kriegs-gefangenen teilzunehmen.
Über 2900 Toten konnten nun eine würdige letzte Ruhestätte bekommen.

Am 28.September wurde ein Vortrag mit Diapräsentation zum Thema Günther Grass, durchgeführt. Anlass war der 90.Jahrestag des Geburtstages.
Mit dem Vortrag wollten wir unseren Mitglieder die künstlerische Vielfältigkeit dieser Person darstellen, denn nicht alle wissen, dass Grass außer Schriftsteller auch Maler und Bildhauer war.

Anfang Oktober zum sechsten Mal folgte unserer Einladung das Dittchenbühne-Theater aus Elmshorn. Diesmal wurde die Komödie von Bertold Brecht „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ aufgeführt.

Seit dem neuen Schuljahr haben auch Schüler in Elbing die Möglichkeit, Deutschals Minderheitssprache zu lernen. Aus diesem Anlass sind wir sehr zufrieden, denn wir haben dem Schulleiter der katholischen Schulen Herrn Tomasz Dluszczakowski sowie der Direktorin Frau Malgorzata Rysicka geholfen, um das Deutschunterricht ins Programm der Schule einzuführen.

Anfang November wurde ein Projekt unter dem Titel: „Familienfeste – wie wurden sie in Westpreußen gefeiert“, durchgeführt.
Frau Malgorzata Gizinska aus dem Elbinger Museum hat bildlich die Familienfeste dargestellt und ergänzte das Thema mit schönen, alten Fotos.
Wir erfuhren wie Geburtstag, Taufe, Verlobung, Einschulung der Kinder, Osterfest, Advent, Weihnachten u.a Anfang des XX Jahrhunderts gefeiert wurden.
Außerdem, Frau Gizinska stellte uns Aussagen der ehemaligen Einwohner von Elbing und Umgebung vor, die die Feste als Kinder erlebten.

Im Oktober begannen zwei Deutschkurse – für Anfänger und Fortgeschrittene.

Wenn das Jahr zur Ende geht, werden in unserem Verein mehrere Veranstaltungen, die mit Weihnachten verbunden sind, organisiert.
Am 28.November wird ein Vorweihnachtstreffen im deutschen Brauch für Teilnehmer des Sprachkurses veranstaltet.

Am 2.Dezember werden wir Begegnung unserer Kleinen mit dem Nikolaus veranstalten.

Am 16.Dezember wird das Adventstreffen für Senioren stattfinden.

Natürlich werden wir auch die ältesten und kranke Mitglieder nicht vergessen. Wie jedes Jahr zuvor besuchen wir sie zu Hause und beschenken mit Weihnachtspäckchen

Im verflossen Jahr besuchten uns wieder viele Reisegruppen, Heimatkreise und verschiedene Organisationen. Die Besuche sind für uns sehr wichtig, denn wir fühlen uns sehr verbunden mit Ihnen.

Abschließend bedanken wir uns recht herzlich beim Generalkonsulat der BRD in Danzig, der SES und VDG in Oppeln, der Landsmannschaft Westpreußen, bei den Heimatkreisen Elbing- Stadt und Elbing-Land, bei allen Ämtern, Organisationen, Landsleuten und Freunden die uns finanziell und in vielfältiger Form unterstützt und gefördert haben.

Wir wünschen Ihnen allen und Ihren Familien eine schöne, besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und ein gesundes, friedvolles und gesegnetes Jahr 2018.

Herzliche und heimatliche Grüße

Ihre

Rosemarie Kankowska

Gesellschaft der deutschen Minderheit Stadt und Kreis Elbing

Weihnachten 2016

 

Liebe Landsleute aus Stadt und Land,liebe Freunde und Gönner des Elbinger Vereins,


nun geht wieder einmal ein Jahr dem Ende zu und man wundert sich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Wir sind wieder im Advent, bald ist Weihnachten. In Kürze verabschieden wir das Jahr 2016 und begrüßen das Neue Jahr 2017.
Wir wollen hoffen, dass uns die nächste Zukunft Frieden und Zufriedenheit bringt.

Wie schon gewöhnlich, vor dem Jahreswechsel, wollen wir Ihnen eine Zusammenfassung unserer Tätigkeit in den letzten zwölf Monaten, darstellen.

Im Frühjahr wurde ein Vortrag zum Thema Wolfskinder gehalten. Autor des Vortrages Dr.Ralf Meindl hat die traurige Geschichte der Waisenkinder,die im Krieg ihre Eltern verloren haben, dargestellt.Die Elbinger Gesellschaft hat vor ein paar Jahren mit der Hochschule einenVertrag in Sache Zusammenarbeit unterzeichnet, so werden zusammen mit Studenten viele Kulturprojekte veranstaltet.Im Rahmen der Projekte wurde in unserem Sitz Musikalisch-Literarischer Abend organisiert.
Im April nahmen unsere Mitglieder am Projekt „Schlösser und Gutshäuserin Ostpreußen,€teil. Bei diesem Projekt wurde das Leben der Adelfamilienund ihre Domizile dargestellt.
Im Mai hat die Jugend an einem Malwettbewerb unter dem Titel „TypischDeutsch „ teilgenommen.Junge Mitglieder der deutschen Gesellschaften aus Ermland und Masurenhaben ein Bild angefertigt, in dem sie zeigten, was für sie typisch deutschist. Ein Schüler aus unserem Verein hat für sein Werk den zweiten Preis bekommen, die Freude war groß.

Aus Anlass des 190.Geburtstages von Heinrich Nitschmann haben wirunsere Mitglieder an diese für die Stadt Elbing wichtige Persönlichkeiterinnert.In einem Vortrag wurde über die Tätigkeit von dem Dichter, Musiker,Kenner und Übersetzer polnischer Literatur, ausführlich gesprochen.
Am 17.Juni zum 25.Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages wurde eine Veranstaltung organisiert, währendderer ein Vortrag über die gute Nachbarschaft gehalten wurde, danachluden wir zur Diskussion über die Verhältnissen zwischen Polen undDeutschen in den letzten 25 Jahren, ein.Alle Diskussionsredner haben vollständige Einigkeit erzielt, der Vertragwar günstig für beide Nationen, gab Grundlage für eine umfassendefreundliche und friedliche Zusammenarbeit.
Im Juli wurde ein Projekt zur Ehre Emil von Behring durchgeführt.Emil von Behring, der erste Nobelpreisträger im Bereich Medizin, bekamden Nobelpreis im Jahre 1901. Zum 115.Jahrestages der Preisverleihung fuhren wir nach Hansdorf (beiDeutsch Eylau) um dort an Ort und Stelle die Geschichte Behrings näherkennen zu lernen . In seinem Geburtshaus wurde eine Gedenkstube eingerichtet. Dort befinden sich zahlreiche Gegenstände, die Eigentumdes berühmten Preisträgers waren.Im August haben wir unseren alljährlichen Sommerfest organisiert.Diesmal richteten wir uns nach Schönberg (bei Mühlhausen) zum LandgutVitalis von Tadeusz Kawa.Auf dem schönen und weitläufigen Gelände konnten wir bei sonnigemWetter ein paar Stunden verbringen. Im Programm des Festes standenzahlreiche Wettbewerbe und Spiele, die allen Teilnehmer viel Freude undSpaß machten.
Zum fünften Mal folgte unserer Einladung das Dittchenbühne-Theateraus Elmshorn. Diesmal wurde eine Kriminalkomödie unter dem Titel„Fluch des Bernsteinzimmers“von Raimar Neufeld auf die Bühne gebracht.
Anfang Oktober Vertreter unseres Vereins folgten der Einladung desVorstandes der Heimatkreise Elbing-Stadt und Elbing-Land und nahmenam neunten Treffen der beiden Heimatkreise in Bremerhaven teil.
Mitte November haben wir ein Projekt „Orte in Elbing, die es nicht mehr gibt“,durchgeführt.Ziel des Projektes war, die Gesichte Elbings und die Orte, die in Folge desII Weltkrieges zerstört wurden, darstellen.Elbinger Historiker Lech Slodownik hat einen sehr interessanten Vortragüber die Geschichte der Stadt seit der Gründung im Jahre 1237, durchgeführt.Danach zeigte er eine umfangreiche Dia-Präsentation mit über 90 Bildern,von den Orten, die in Folge des II Weltkrieges zerstört wurden.Jedes Bild wurde ausführlich besprochen.
Die Dia-Präsentation hatHilda Sucharska sorgfältig vorbereitet.
Das Thema des Projektes bezauberte die Teilnehmer so sehr, dass sie batenuns, um ein ähnliches Projekt in der nächsten Zukunft zu wiederholen.
Ebenfalls im Oktober begannen zwei Deutschkurse - für Anfänger undFortgeschrittene.
Wenn das Jahr zur Neige geht, werden in unserem Verein mehrereVeranstaltungen, die mit Weihnachten verbunden sind, organisiert.
Am 3.Dezember wird ein Projekt unter dem Titel Adventstreffen derdrei Generationen -€für Kinder, Eltern und Großeltern, durchgeführt.
Später wird das Adventstreffen für Senioren organisiert und zum Schlussein Vorweihnachtstreffen im deutschen Brauch für die Teilnehmer desSprachkurses .Wir werden auch die ältesten und kranken Mitglieder nicht vergessen.Sie werden zu Hause besucht und mit Weihnachtspäckchen beschenkt.
Im verflossenen Jahr besuchten uns wieder viele Reisegruppen, Vereine,verschiedene Organisationen. Die Besuche sind für uns sehr wichtig, dennwir fühlen uns sehr verbunden mit Ihnen, außerdem möchten wir weiterhinals Brückenbauer dienen.
Abschließend möchten wir uns beim Generalkonsulat der BRD in Danzig,der SES und VDG in Oppeln, bei den Heimatkreisen Elbing-Stadt undElbing-Land, bei allen Ämtern, Organisationen, Landsleuten und Freundendie uns finanziell und in vielfältiger Form unterstützt und geförderthaben, herzlich bedanken.Dank der Unterstützung konnte unsere Gesellschaft aktiv arbeiten.
Wir wünschen Ihnen allen und Ihren Familien ein gesegnetesWeihnachtsfest im Kreise der Familie und Freunde.Für das Neue Jahr 2017 viel Glück, beste Gesundheit und Zufriedenheit.
Herzliche und heimatliche Grüße in enger Verbundenheit

Ihre
RosemarieKankowska

 

25 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag


Am 16.06. wurde im Verein an den Nachbarschaftsvertrag zwischen Polen und Deutschland erinnert. Die Vorsitzende Rosemarie Kankowska hielt zu diesem Thema eine Vorlesung.
Danach gab es eine rege Diskussion, an der auch vier Gäste aus Deutschland teilgenommen haben. Durch den Nachbarschaftsvertrag von 1991 haben sich die deutsch-polnische Beziehungen gut entwickelt. Es wurde unterzeichnet, dass die Partnerschaft auch für die EU wie für die deutsche Minderheit in Polen wichtig ist. In der letzten Zeit hat sich das Verhältnis zwischen Warschau und Berlin deutlich abgekühlt. Wir hoffen doch, dass beide Länder sich für die Pflege der guten Beziehungen weiter bemühen werden.

Nitschmann, Heinrich Eduard

Nitschmann, Heinrich Eduard

* 1826, 24.04.Elbing, † 1905, 27.04.Elbing

Literaturhistoriker, Schriftsteller, Übersetzer und Komponist

Aus Anlass des 190 Geburtstages und 111 Todestages den Elbinger Bürger - Heinrich Nitschmann, wurde am 21 April 2016 im deutschen Verein, eine Vorlesung über sein Leben und Werke durchgeführt

 

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